Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen Hundezentrum Westküste
    Die vorliegenden AGB gelten für die Vertragsbeziehung zwischen Hundezentrum Westküste (im
    Folgenden: Hundeschule) und Verbrauchern, die bei der Hundeschule Unterricht wahrnehmen (im
    Folgenden: Kunde).
    § 1 Vertragsinhalt
    Bei dem zwischen der Hundeschule und dem Kunden geschlossenen Vertrag handelt es sich um einen
    Dienstleistungsvertrag mit dem Ziel, dem Kunden bestimmte Inhalte zu vermitteln. Der Kunde erhält von der
    Hundeschule lediglich Handlungsvorschläge. Die Hundeschule schuldet keinen Erfolg oder das Erreichen
    bestimmter Ziele, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert sind. Die Teilnahme an den Übungen während der
    Kurse und Einzelstunden, die spätere Durchführung der Handlungsvorschläge sowie die Entscheidung, ob der
    Kunde seinen Hund Übungen unangeleint durchführen lässt, liegen im Ermessen des Kunden und erfolgen auf
    eigenes Risiko.
    Der Unterricht findet am Sitz der Hundeschule statt, sofern nicht ein anderer Ort vereinbart ist. Anreise sowie ggf.
    Unterkunft und Verpflegung organisiert der Kunde selbst und auf eigene Kosten.
    § 2 Vertragsschluss
    1. Einzelstunden
    In den Einzelstunden bietet die Hundeschule dem Teilnehmer zu einem vereinbarten Termin Einzelunterricht
    an. Die verbindliche Anmeldung erfolgt durch Terminvereinbarung zwischen Hundeschule und Kunde. Die
    Vergütung ist am Ende der Stunde in bar zu zahlen. Findet die Einzelstunde auf Wunsch des Kunden an einem
    anderen Ort als dem Sitz der Hundeschule statt, so erstattet der Kunde dem Trainer zusätzlich zu der
    Unterrichtsvergütung die Anfahrtskosten zu einem Kilometersatz von 1.- € pro Kilometer zwischen dem Sitz der
    Hundeschule und dem Trainingsort, mindestens aber 10,-€.
    2. Offene Gruppen
    Die Hundeschule bietet zu den angegebenen Zeiten offene Gruppen an. An diesen kann der Kunde nach einer
    einmaligen Vorstellung und Zustimmung der Hundeschule nach Anmeldung für die jeweilige Stunde
    teilnehmen. Die Kursgebühr ist am Ende jeder Stunde in bar zu zahlen. Bietet die Hundeschule Mehrfach-
    Karten (z. B. 5er-Karten) an, ist die Vergütung für alle erworbenen Einheiten beim Kauf der Karte zu entrichten.
    3. Geschlossene Kurse
    Handelt es sich bei dem Kurs um einen geschlossenen Kurs, bedarf es einer verbindlichen Anmeldung des
    Kunden. Geschlossene Kurse finden nur bei Erreichen einer Mindestteilnehmerzahl, die vor Kursbeginn
    bekannt gegeben wird,von Hund-und-Halter-Teams statt. Um die Verbindlichkeit der Anmeldung durch den
    Kunden zu gewährleisten, ist der Kunde zur Zahlung eines vorher vereinbarten Vorschusses der Kursgebühr
    verpflichtet.
    Die Anzahl der Plätze bei geschlossenen Kursen ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Datum des Eingangs
    berücksichtigt. Der Kunde ist an seine Anmeldung gebunden. Sie stellt ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages
    dar. Der Vertrag kommt erst mit der schriftlichen Bestätigung der Teilnahmeberechtigung durch die Hundeschule
    zustande. Nach Eingang der Bestätigung nebst Rechnung beim Kunden ist dieser zur Zahlung des Vorschusses
    verpflichtet. Geht der Vorschuss nicht binnen 7 Tagen nach Eingang der Bestätigung bei der Hundeschule ein, gilt
    die Anmeldung des Kunden als zurückgenommen und der Vertrag als aufgehoben. Der Kunde hat dann keinen
    Anspruch auf Teilnahme am Kurs.
    4. Workshops
  • Teilweise bietet die Hundeschule Seminare oder Workshops zu speziellen Themen an. Ort, Thema und Zeit-
    punkt solcher Workshops werden in den Räumen der Hundeschule ausgehangen, auf der Webseite der
    Hundeschule oder persönlich bekannt gegeben. Für die Workshops gelten dieselben Regeln wie für die
    Teilnahme an den geschlossenen Kursen (§ 2 Absatz 3).
    § 3 Preise und Zahlungsmodalitäten
    1. Die aktuellen Preise sind dem Aushang in der Hundeschule bzw. den Angaben auf der Webseite der Hunde-
    schule zu entnehmen oder werden auf Anfrage telefonisch oder per Email mitgeteilt.
    2. Die angegebenen Preise verstehen sich in EURO und beinhalten die gesetzliche MwSt., soweit geschuldet,
    und sonstige Preisbestandteile mit Ausnahme ggf. zu erstattender Reisekosten gemäß § 2 Abs. 1, die dem
    Kunden vor Vertragsschluss individuell mitgeteilt werden.
    3. Die Zahlung der Vergütung und des Vorschusses erfolgt nach Wahl des Kunden durch Überweisung oder in
    bar. Die vollständige Vergütung ist am Ende der Stunde oder Veranstaltung fällig; bei Veranstaltungen nach Wahl
    des Kunden auch zu Beginn zahlbar. Um Zeitverluste durch Zahlungsabwicklungen so gering wie möglich zu
    gestalten, empfehlen wir, die Vergütung bei Veranstaltungen vorab durch Überweisung zu zahlen – bei
    Zahlungseingang kürzer als 5 Tage vor Veranstaltungsbeginn ist die Vorlage eines Überweisungsträgers zum
    Nachweis der Zahlung erforderlich.
    § 4 Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden
    1. Weist der Kunde einen adäquaten Ersatzteilnehmer nach oder gibt es einen „Nachrücker“ gemäß Warteliste,
    der den Kursplatz übernimmt, kann ein Kunde bis zu 48 Stunden vor Kursbeginn vom Vertrag zurücktreten und
    erhält gezahlte Kursgebühren bzw. Vorschüsse zurückerstattet.
    2. Liegt kein Fall gemäß Abs. 1 vor, gilt Folgendes:
    a. Sagt der Kunde einen Termin der offenen Gruppe (§ 2 Abs. 2), für den er angemeldet war, nicht mindestens 24
    Stunden vor dem Trainingstermin ab, ist die Vergütung für die Stunde durch den Kunden zu zahlen. Im Übrigen ist
    die Absage kostenfrei.
    b. Sagt der Kunde geschlossene Kurse oder Einzeltrainingstermine (§ 2 Abs. 1 und 3) nicht mindestens 14 Tage
    vor Kursbeginn/Trainingstermin ab, ist der vollständige Kurs/die Einzeltrainingsstunde durch den Kunden zu
    zahlen. Im Übrigen ist die Absage kostenfrei.
    b. Bei der Absage eines Workshops (§ 2 Abs. 4) durch den Kunden ist er zur Zahlung einer
    Bearbeitungs-/Ausfallgebühr verpflichtet, deren Höhe nach dem Zeitpunkt der Absage gestaffelt ist. Sie beträgt
    bei einer Abmeldung bis zu vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn 10 % des Veranstaltungsentgelts, mindestens
    jedoch 25,00 €. Erfolgt die Abmeldung bis zu zwei Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn, beträgt die Gebühr
    25 % des Veranstaltungsentgelts, mindestens jedoch 25,00 €. Erfolgt die Abmeldung innerhalb von zwei Wochen
    vor Veranstaltungsbeginn oder nimmt der Kunde ohne Abmeldung nicht an der Veranstaltung teil oder bricht er
    die Teilnahme an der Veranstaltung ab, ist eine Gebühr von 80 % des vereinbarten Veranstaltungsentgelts zu
    zahlen.
  • 3. Stornierungen und ggf. die Benennung von Ersatzteilnehmern sind schriftlich gegenüber der Hundeschule an-
    zuzeigen. Für die Anzahl der Tage vor Veranstaltungsbeginn ist der Zugang der Mitteilung bei der Hundeschule
    maßgeblich.
    § 5 Rücktritt vom Vertrag/Terminverschiebung durch die Hundeschule
    1. Die Hundeschule behält sich vor, vom Vertrag zurück zu treten insbesondere, wenn sich zu wenig Teilnehmer
    für einen Kurs angemeldet haben oder ein Trainer ausfällt. Die Hundeschule wird sich stets darum bemühen, an-
    statt einer Absage einen Ersatztermin für die Veranstaltung anzubieten.
    2. Die Hundeschule teilt dem Kunden eine Terminabsage/-umlegung unverzüglich, spätestens aber 7 Tage vor
    Kursbeginn mit. Der Kunde ist bei einer Verschiebung des Kurses berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
    3. Im Falle des Rücktritts der Hundeschule oder des Kunden gemäß § 5 Abs. 1 oder 2 schuldet der Kunde der
    Hundeschule keine Vergütung.
    § 6 Rückerstattung von Zahlungen
    Die Hundeschule wird dem Kunden im Falle einer Überzahlung bei einem Rücktritt nach § 4 oder § 5 zu viel ge-
    zahlte Gebühren unverzüglich zurückerstatten. Hat der Kunde die Vergütung in bar gezahlt, erfolgt die
    Rückerstattung nach seiner Wahl durch Überweisung auf ein von ihm benanntes Konto oder in bar durch
    Übergabe in den Räumen der Hundeschule.
    § 7 Haftung
    1. Die Hundeschule haftet bei eigenem Handeln nicht für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, sofern diese keine
    vertragswesentlichen Pflichten oder Garantien betreffen oder zu Schäden aus der Verletzung des Lebens, des
    Körpers oder der Gesundheit von Menschen geführt haben oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz
    zugrunde liegen.
    2. Sofern die Hundeschule auch für leichte Fahrlässigkeit haftet, ist die Haftung der Höhe nach auf vertragstypi-
    sche, vorhersehbare Schäden begrenzt.
    3. Soweit die Haftung der Hundeschule ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt das auch für die Haftung von ge-
    setzlichen Vertretern, Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen der Hundeschule.
    4. Der Kunde haftet uneingeschränkt für jegliche Schäden, die sein Hund verursacht, nach Maßgabe der
    gesetzlichen Haftungsregelungen.
    5. Kindern unter 16 Jahren ist die Teilnahme an Veranstaltungen nur in Begleitung und unter Aufsicht mindestens
    eines Elternteils gestattet und erfolgt auf eigenes Risiko der Eltern.
    § 8 Sonstige Pflichten des Kunden
  • 1. Der Kunde ist verpflichtet, der Hundeschule ansteckende Krankheiten oder eine Läufigkeit des Hundes sowie
    eine übersteigerte Aggressivität oder sonstige Verhaltensauffälligkeit des Hundes, die zur Störung des Kurses
    führen kann, unverzüglich bei Kenntnis anzuzeigen.
    2. Es dürfen nur Hunde am Unterricht teilnehmen, für die eine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deck-
    ungssumme und Impfschutz gegen die folgenden Krankheiten: Staupe, HCC, Parvovirose, Leptospirose besteht.
    3. Liegen Umstände gemäß Absatz 1 vor oder sind die Voraussetzungen gemäß Absatz 2 nicht gegeben, ist die
    Hundeschule berechtigt, den Hund vom Kurs auszuschließen. Der Kunde kann mit einem anderen Hund
    teilnehmen oder an einem Ersatztermin, soweit möglich und wenn zu diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen für
    eine Teilnahme geschaffen sind.
    4. Verstößt der Kunde gegen seine Pflichten gemäß Absatz 1 und 2 oder verhält sich der Kunde selbst in einer Art
    und Weise, die den Unterricht und/oder das Training der anderen Teilnehmer stört, oder wirkt er in einer Art und
    Weise auf seinen Hund ein, die den Grundsätzen der Hundeschule für den Umgang mit Hunden widerspricht, ist
    die Hundeschule berechtigt, ihn dauerhaft vom Unterricht auszuschließen. Bereits verbindlich gebuchte Stunden
    hat der Kunde zu zahlen.
    § 9 Urheberrecht
    Der Inhalt und die Gestaltung jeglicher dem Kunden von der Hundeschule ausgehändigten Kursunterlagen
    unterliegen dem urheberrechtlichen Schutz. Die Hundeschule behält sich alle Schutzrechte (einschließlich
    Markenschutz) ausdrücklich vor. Der Kunde darf sie nur für private Zwecke nutzen und im Rahmen der
    Privatkopieschranke vervielfältigen. Jede Art der kommerziellen Nutzung oder Verwertung, insbesondere die
    Vervielfältigung, Verbreitung, Verleih, Vermietung, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der
    Hundeschule.
    § 10 Vertragssprache
    Vertragssprache und Unterrichtssprache ist ausschließlich Deutsch.
    17.04.2017, Norstedt
    Hundezentrum Westküste
Westerfeld 4 | 25884 Norstedt
Mobil: 0160 - 8400689 | info@hundezentrum-westkueste.de